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Der Hund im Auto

optimale Methoden für den Transport von Hunden auf der Straße

Die zunehmende Anzahl und Intensität von Wettbewerben, sowohl national als auch insbesondere international, führt dazu, dass Sport- und Arbeitshunde immer häufiger innerhalb und außerhalb der Grenzen ihres Herkunftslandes reisen. Daher kann es für Hundehalter von Vorteil sein, einige Aspekte im Zusammenhang mit optimalen Transportmethoden zu berücksichtigen.

Über die Straße

Von der einfachen Einzelbox im Pkw über den spezialisierten Anhänger für Hundeboxen bis hin zum Pickup oder dem voll ausgestatteten LKW gibt es mittlerweile viele Systeme auf dem Markt, die es Hunden ermöglichen, auf den oft recht langen Autofahrten höchsten Komfort zu genießen.

In solchen Situationen müssen Hundeboxen groß genug sein, damit sich jedes Tier ausstrecken und bewegen kann, aber nicht zu groß, da dies bei plötzlichem Bremsen oder Richtungswechsel gefährlich werden könnte. Der Boden muss stets trocken und die Belüftung ausreichend sein. Ein 25 Kilogramm schwerer Hund benötigt im Ruhezustand, wenn er zusammengerollt ist, einen Kreis mit etwa 40 Zentimetern Durchmesser, im ausgestreckten Zustand hingegen 80 bis 90 Zentimeter Tiefe.

Unabhängig vom Aufstellungsort müssen Hundeboxen stabil, leicht zu öffnen und dennoch abschließbar sein sowie sicher am Transportfahrzeug befestigt werden. Bei einer im Fahrzeug integrierten Box dürfen sich die Öffnungen nicht am Heck befinden, da der dort während der Fahrt entstehende Unterdruck Abgase ansaugt, die für Hunde hochgiftig sind. Idealerweise sollten Hundeboxen keine scharfen Innenkanten aufweisen und aus einem synthetischen Material bestehen, das sich leicht und gründlich reinigen und desinfizieren lässt. Eine herausnehmbare Bodenmatte kann hilfreich sein, sofern der Hund sie während der Fahrt nicht zerkaut (alternativ kann auch eine saubere, frische Strohmatte verwendet werden, sofern diese täglich gewechselt wird). Sind die Achsen der Box am Fahrzeug befestigt, ermöglicht eine leichte Steigung von 1 bis 2 % ein problemloses Ablaufen des Waschwassers.

Bei längeren Autofahrten werden die Hunde mehrmals täglich ausgeführt, idealerweise alle zwei bis drei Stunden. Dabei ist zu beachten, dass sie nachts, wenn sie anhalten, problemlos bis zu acht Stunden in ihren Boxen schlafen können. Während der Pausen erhalten die Hunde Wasser, wofür stets sauberes Wasser benötigt wird (ein 20 Kilogramm schwerer Hund benötigt ein bis zwei Liter Wasser pro Tag). Aus Rücksicht auf andere werden alle Hundehaufen vor Verlassen des Parkplatzes entfernt. Dies dient nicht nur der Hygiene, sondern hinterlässt auch einen guten Eindruck beim Hundeführer.

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